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| Longing for the veil of greyness to lift. Which veil? Nothing to wait for. Waiting and hoping are poison, some say. Yes and no, I guess. How could I seriously know or claim anything? |
Schauen und staunen ~ mit Stift und Kamera sehen ~ in das Spiel des Lebens hinein, aus ihm heraus, aus ihm herein ~ Worte, Bilder geschehen ~ mal ernst, mal leicht ~ Momentaufnahmen, die erzählen ~ von Schönem, Wunderlichem, Flüchtigem.
Seiten
Donnerstag, 23. Juni 2022
Veil?
Freitag, 18. Februar 2022
In love there are no lines
I don’t know why, but I was thinking about the Stockholm syndrome recently. How the word syndrome is already so hard and judgmental and problematizes that which it tries to describe far too much. How it hurts me and gives me bruises inside. How all kinds of labels do that and how outrageous that is, that overly rational, divisive thinking. The truth, or what feels truer to me, is that it’s all blurred and that the lines we draw just aren’t real. You can take them, stretch and bend and move them, you can play with them. You can take any subject and treat it as a coin with two sides, clearly defined, where the coin lies on either one side or the other. Heads or tails. This or that. Period. No more discussion. File closed. Subject killed. Or you can take the coin, put it on its edge and let it spin. Then it turns into a ball that has no points, no sides, no edges. It simply rolls while being everything ...
The so-called Stockholm syndrome was invented as a psychological phenomenon after an incident where victims sympathized with their hostage-takers. Maybe they even fell in love with them, which says it perfectly: The unconditionality of love graciously took them in. Now you could call that wrong or problematic and pity those people, and yes, on a certain level, in a very dualistic sense, it “is” so. Life can pretend so. But you, it, life as you, could also see the beauty in that, the gentleness and the saneness; the saneness and the sameness. You just have to go an inch deeper or wider, it’s just a little shift. Then these are people who don’t fight what’s happening, who surrender. They surrender to the goodness of the life that everyone and everything is, and this is what (dis)solves the situation. And maybe (and not even that is necessary) they see the isness in it, the beauty, the dance that dances itself, just like that, in that guise, in that moment in time. You could call it love.
These thoughts, which have not even really been thought but more like sensed (only now, while trying to write them down, literally, taking them “down” into the realm of thoughts and words), have been with me for a couple of days and maybe, I don’t know how it all connects, have led to the moment in time this morning where I felt deeply in love with the greyness and heaviness that has been with me for quite a while, having me in its grip, having taken me hostage if you will. There was no resistance, so it was completely alright and beautiful as it is. And in that, life did its magical, paradoxical thing, and the greyness kind of disappeared. The problematicness of it vanished, it transformed into “beyondness.” The “place” where there is no need to accept or reject anything revealed itself, in its very innocent, obvious way. You could call that home.
Donnerstag, 22. April 2021
Needs & desires
“Before you call, I have answered.” (Bible)
In fact, I made you call, and I answer you
I play the game as you
through you
with you
for you
You are me
I am you
1 as 2
👏
Freitag, 26. März 2021
The peace underneath
Don’t search for me
don’t try to feel or hold me
I’m not a peace that can be found or felt or kept
because I’m never lost.
I’m never not there.
I am always
I am everything.
Freitag, 5. Februar 2021
Play of life
“Behind” the scenes:
How do you know what you are doing?
I don’t. Nobody does. They only pretend.
How do you know that?
I don’t. I only pretend.
And you call that life?
Yes, that is life, it seems.
I don’t know if I like that.
That’s alright. You don’t have to decide. Can you at all?
Sometimes I like it, sometimes I don’t.
Yep, it’s all it. No escape.
I feel there’s gotta be more to it.
I know. Maybe there is. With love, with letting go, it’s more. It’s enough, it’s all.
When the questions come to an end, everything is the answer?
Yes, including any further questions that may arise. Or any further explorations.
And when I die?
Maybe then it’s more, or kind of less. Or the same, but different. Who knows?
What is death?
What is life?
Is there a difference?
Maybe.
Are we alive or dead now?
Good question.
How real are life and death?
As real as it gets, I’d say.
Donnerstag, 14. Januar 2021
Glück
Eigentlich mag ich Kategorisierungen à la „Es gibt so und so viele Arten von dem und dem“ nicht besonders. Aber wie das Leben so spielt, habe ich gerade Lust zu behaupten, dass es drei Arten von Glück gibt:
1. Bedingtes Glück: Wellen an der Oberfläche (dual)2. Bedingungsloses Glück: stille, friedliche Tiefe des Meeres (non-dual)
3. „Jenseits“ von glücklich vs. unglücklich, aber auch sie beide: der ganze Ozean (total)
Nummer 1 lässt sich zum Teil äußerlich herbeiführen oder begünstigen: Ich kann spazieren gehen, Yoga machen, die Wohnung aufräumen, ein Buch lesen, Musik hören, singen, tanzen, mit einem Kind spielen, eine Katze streicheln oder an meiner Konditionierung und meinen Glaubenssätzen basteln. Ich fühle mich ganz natürlich hingezogen zu Situationen, Tätigkeiten und Menschen, die mir Wohlbefinden bereiten (und wie das genau aussieht, kann individuell und je nach Tagesform oder Lebensphase sehr verschieden kann). Oder aber das Glück taucht einfach auf, z. B. in Form von guter Laune, wenn die Sonne scheint, jemand nett zu mir ist, die Haare gut liegen oder das Essen köstlich schmeckt. Für Nummer 2 lässt sich auch etwas tun, und zwar innerlich, z. B. durch Fokus, Achtsamkeit, Fühlen, Meditieren, Gewahrsein oder Selbsterforschung. Die Sehnsucht nach diesen beiden Glücksarten und der damit verbundenen persönlichen oder relativen Freiheit bringt all die wunderbaren und wundersamen Spielwiesen von Arbeit, Freizeit, Sport und Spiel, Technologie, Wissenschaft, Kunst, Beziehungen, Therapie, Persönlichkeitsentwicklung, Weisheit, Spiritualität, Esoterik, Metaphysik, Bewusstseinserforschung & Co. hervor (oder umgekehrt: diese Spielwiesen erzeugen oder befördern diese Glücksarten). Wie wohl jeder weiß, lohnt es sich sehr, sich dort umzusehen; es kann unglaublich viel Spaß machen und unzählige neue Empfindungen, Facetten und Wahrnehmungen eröffnen. No limits!
Nummer 3 ist hingegen einfach der Fall; es ist sozusagen absolute oder unpersönliche Freiheit. Sie kann nicht wirklich erreicht, erfahren oder erkannt werden (weil sie schon alles ist, inklusive Erkenner bzw. Erkennen), und man sollte sie vielleicht auch nicht Glück nennen. Aber eben das kann scheinbar erkannt werden. Beziehungsweise kann das, was dieses scheinbare Erkennen scheinbar verhindert (Annahmen, Überzeugungen, Konzepte), wegfallen oder durchschaut werden. Der Vorhang lüftet sich, das torlose Tor wird durchschritten, das Zuhause, das Paradies wurde nie verlassen. Oh, mein Gott. Es fühlt sich fast falsch an, solche Formulierungen zu verwenden, denn sie klingen viel geheimnisvoller, als das Ganze ist. Wenn, dann ist es eher ein kleines, leises Wow, Ups oder Aha statt eins mit drei Ausrufezeichen – und wohl auch nur, wenn man vorher auf Spielwiese 1 oder 2 sehr engagiert war und ernsthaft dachte, es „richtig“ machen zu sollen oder zu können, es zu „schaffen“, eine wie auch immer geartete Checkliste abarbeiten zu müssen, irgendwann irgendwo in einer Art dauerhaftem Superzustand anzukommen oder „die Wahrheit“ zu finden (statt sie in all dem spannenden Erforschen und Bestreben, aber auch in allem sogenannten Alltäglichen und Banalen immer schon zu sein). Oder es ist einfach ein Schulterzucken. Whatever. Und es scheint auch Abstufungen zu geben. Doch all das ist im Grunde egal, denn eigentlich ist es nichts. Alle Worte und Beschreibungsversuche sind irgendwie fehl am Platz, viel zu klein oder viel zu groß (z. B. Erleuchtung, Befreiung, Ichlosigkeit und mysteriöse Sanskrit-Begriffe; sie gehören alle eher zu Nummer 2). Irgendwie ist es das Selbstverständlichste und Offensichtlichste von der Welt: Leben passiert, in all seinen unzähligen Gewändern, wie eng oder weit, dunkel oder lichtvoll, materiell oder spirituell, konventionell oder abgefahren sie auch erscheinen mögen. Jeder weiß das ja, jeder ist das, genau so, wie er/sie/es in jedem Moment ist. Als „Erkenntnis“ ist es spektakulär unspektakulär und wahrscheinlich deswegen nicht besonders populär. Was natürlich völlig okay ist.
Interessant ist, dass keine dieser Glücksarten für eine andere aufgegeben
werden muss; das Interesse, die Resonanz, die Energie fließt, wohin sie eben gerade fließt. Unerbittlich, frei und fröhlich. Erlaubt ist, was gefällt bzw. was passiert. Und das, bzw. die Wahrnehmung dessen, also meine Realität, scheint von dem momentanen „Paket“ aus Bedürfnissen, Vorlieben, Wünschen, Überzeugungen und Widerständen, das „ich“
ist, bestimmt zu sein. Alle drei Glücksvarianten (und auch alle möglichen anderen) haben offensichtlich ihren Platz und sind wunderbar. Sowohl als auch. Die zweite Art enthält die erste und verstärkt sie sogar, weil die Abhängigkeit von äußerem Glück dabei abnimmt oder wegfällt – dann kann es sich umso besser zeigen und genossen werden. Und die
dritte Art umfasst die ersten beiden, wenn man so will; ohne sie aber vorauszusetzen. Progressiv, expansiv, inklusiv. Das
Leben eben.
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| Bild von Merry Christmas auf Pixabay |
Freitag, 8. Januar 2021
Zielfrei 2
... oder so formuliert:
„Wie soll man leben? – Wenn möglich, gar nicht. Aber wenn schon, dann lebt der Weise fröhlich und ohne diese Frage.“
(Janosch, Wörterbuch der Lebenskunstgriffe)
💫😂💛
Zielfrei
„zero items auf der Bucketlist“
(8. Januar 2021 im „Was wir lieben“-Kalender)
Yeah! :D Bucketlists oder keine, jedem das Seine ... Wenn ich eine hätte, würde ich ganz oben vermutlich „glücklich und entspannt sein“ hinschreiben. Joy and ease and poise and flow. Wobei das als Ziel oder gar To-do schon wieder viel zu viel gesagt ist. Nun ja, es ist verzwickt. Und ganz einfach. Es flowt. Leben passiert, so oder so. Man muss es einfach lieben.
Sonntag, 20. Dezember 2020
Youniverse
“It’s really interesting: This reality that humans claim and cling to is such an arbitrary thing. You are billions of people with billions of different perspectives of life experience literally creating billions of different worlds, yet pretending that it is one big world that you are all sharing equally. And it’s not even close to that, you see? You’re on these vibrational islands with law of attraction spinning on your individual vortices giving you exactly what you are a vibrational match to.” (Abraham-Hicks)
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| The amazingness of fractal structures: endless wholeness(es), endless reflections of the same. (Picture by Albrecht Fietz on Pixabay) |
Beloved romanesco! You’re not only delicious to eat but also something to marvel at in other respects. I find it so fascinating that the “whole” consists not of parts but of endless “wholes.” Or: The whole as such doesn’t exist, only individuals (= undividables) exist or appear. Countless integrals or integrities. Like with life: It consists of individual realities, perceptions, expressions or phenomena, which stand for themselves and represent the assumed whole. And every wholeness or collectiveness is a projection coming from, or appearing as, the individual (which again is the whole itself). Collective ideas or conventions certainly serve their purposes, and they are continually changing or evolving and, by doing so, can become less relevant or less dogmatic (in case individual beliefs allow it). But if we exaggerate these ideas, we limit ourselves, our wholeness, individuality, aloneness, all-one-ness. Our divinity. Artists, poets, inventors, visionaries, mystics, sages, so-called crazy and so-called simple-minded people have known that for ages, and it seems that it’s becoming more and more common, losing the grip of exclusivity and weirdness. And so is knowledge losing its notion of certainty. Concepts are being seen through. Beliefs are being let go of or changed into something that serves the individual and therefore the projected whole better. All kinds of things are being questioned. Either/or thinking is being replaced by both–and and/or neither_nor thinking. For example, God doesn’t exist, like some people say. And it does exist. Because it’s just an idea or perception which I give whatever meaning or non-meaning in my reality. Like with every other idea. We make that all up. And it’s God doing it because I am doing it. God is me, I am God. There is nothing else but the one of us. Like a spotlight that consists of the narrow end (human, individual focus, ego) and the broader light “behind” it. They’re one and the same light. And maybe those who don’t know of the concept of God or the whole “embody” it best, so to speak. Little children, animals, plants and everyone who doesn’t insist on a difference. They simply are the whole light without differentiating between narrow focus and diffuse light, human and God, ego and higher self, individual and collective. And this doesn’t mean that they are perfect or holy beings. They’re perfectly imperfect, unfinished, ever-changing. Just divine humans or human Gods. Like everyone, actually.
Sonntag, 13. Dezember 2020
Erlaubnis?
„Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit: erlauben, was war“ (Kapitelüberschrift im Buch „Den Advent neu erleben“ von Martina Kaiser)
Interessant, das „erlauben, was war“. Ja, das Erlauben kommt immer hinterher oder on top, auch das Erlauben der Gegenwart und Zukunft. Immer quasi einen Tick zu spät, weil das angeblich zu Erlaubende schon passiert ist, schon dabei ist zu passieren (wenn auch vielleicht auf die Zukunft projiziert) oder schon passé ist. Im Grunde braucht und kann nichts erlaubt werden. Aber dann ist es eben doch etwas anderes, jedenfalls in der Welt des Ich, wenn etwas bewusst erlaubt, angenommen, wertgeschätzt wird, als wenn ich es mir nicht bewusst mache oder es gar ablehne. Nichts ist voneinander zu trennen, auch nicht das sogenannte Ich von der sogenannten natürlichen Realität. Alles ist die natürliche Realität. Wie auch nicht? Alles ist (scheinbar) individuelle und momentane Wahr-nehmung. Alles ist die Wirk-lichkeit, wie sie „mir“ oder „hier“ erscheint. Allein und all-eins.
Und vielleicht ist es ja so, dass sich das ganze Leben in die Existenz erlaubt oder glaubt? Es scheint, als müsste ich meinen Körper, den Tisch, den Computer, das Haus, die Bäume, den Himmel, den nächsten Gedanken oder das nächste Gefühl nicht erst erlauben oder an sie glauben, damit sie erscheinen. Aber vielleicht auf eine Art doch? Ohne Glauben, ohne Wahrnehmung, ohne Interpretation keine Welt, nur unmanifestiertes Nichts, nur Schwingung, nur Bewusstsein ohne Bewusstsein, ohne jeden Fokus (wie im Tiefschlaf)? Ich mag diese Fragen. Auch wenn es vielleicht keine Antworten darauf gibt, oder alle möglichen, und jede Antwort einfach eine weitere Erscheinung ist, die noch dazu drei neue Fragen aufwirft. Das ist wohl der Witz dabei.
Samstag, 26. September 2020
Gewänder des Lebens
Pausenloser Regen. Grau. Dunkel.
Trägheit. Schwermut. Nachdenklichkeit.
Und ich möchte es keinen Deut anders haben.
Alles hat seinen Platz, schon längst
ob ich dafür bin oder dagegen.
Jetzt lese ich etwas Fröhliches
muss lachen und mag das genauso.
Wo ist der Unterschied?
Ist da wirklich einer?
Sonntag, 30. August 2020
Warum?
Autsch, oje, ganz schlecht. Falsche Frage. Komm da lieber weg, aus diesem Sumpfgebiet. Andererseits: Ist doch eigentlich ganz schön da, ziemlich interessant sogar, ein wunderschönes Wunderland. Ein wenig müßig vielleicht, aber genau darin liegt ja der Reiz. Also, packen wir es an. Nein: Mäandern wir ein bisschen dort umher. Nicht übertrieben lang oder tief oder ambitioniert, einfach nur mal gucken.
Also: Braucht es eine Antwort auf solche Fragen? Gibt es überhaupt eine? Wenn ja, musst du Gott beziehungsweise das Leben fragen – und das gibt dir wohl die Antwort, die du dir selbst gibst, denn es ist ja du. Die kleinmachenden und verstörenden Optionen mal beiseitegelassen (warum sollte man sich die antun?), bleibt zum Beispiel so etwas übrig wie: Du und alles ist, wie es ist, weil ich – Gott, das Leben – mich so ausdrücken will. Es ist mein Spiel. Siehst du nicht die Schönheit darin? Oder: Es ist so, weil es eben so ist. Ich habe selbst keine Ahnung und es auch nicht nötig, eine Antwort zu geben oder überhaupt diese ominöse Warum-Frage zu stellen. Genieß die Sache doch einfach, wenn du kannst. Oder: Es ist kompliziert. Zu kompliziert, um es zu verstehen. Also versuch es lieber erst gar nicht. Keine peinlichen Fragen, bitte. Oder: Sieh doch, es ist so einfach. Was gibt es da zu fragen? Oder: Du erschaffst das doch alles. Du bist Geschöpf und Schöpfer, kapierst du es nicht? Also, ein bisschen mehr Fantasie, bitte! Denk dir deine eigene Antwort aus, bring eine neue Story in die Welt! Ran ans Werk, mein fleißiges Bienchen. Und schließlich, der Champion der Antwortmöglichkeiten: ... (Schweigen).
Nun denn, du hast die Wahl. Beziehungsweise das Leben hat die Wahl – zu erscheinen, wie es erscheint; zu fragen, zu antworten (was auch immer dabei herauskommt) oder sich vornehm, genüsslich zurückzuhalten. Wundersam in sich selbst verstrickt und dabei wunderbar gelöst.
In der „Zwischenzeit“, zum Zeitvertreib, vielleicht ein kleines Buch? „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ von Axel Hacke und Michael Sowa. Darauf wollte ich, glaube ich, schon seit Jahren mal verlinken. Nicht, dass das Buch das nötig hätte, aber trotzdem. Ich mag es.
Mittwoch, 1. Juli 2020
Life is love
conquer your fears
reach for your power
come into the present
be aware, feel, just observe
Oh, how lovely are these games
maybe they’re the most amazing ones
And meanwhile what you are looking for
is staring you in the eye, right in front of you
you are it already, your closed heart is it already
your fears, your weaknesses, your failures, your woes
your unawareness, your drifting away in thoughts, ...
Love doesn’t need to be discovered, not really
for it is blindly everything.
Sonntag, 18. August 2019
Leben passiert
100 % vollkommenes, vollbrachtes, so-seiendes Leben
manchmal erscheint es im Gewand von Unzufriedenheit und Mangel
als eine wie auch immer geartete Suche nach etwas „anderem“, „Besserem“
nach etwas Erlösendem „zu einer anderen Zeit“, „an einem anderen Ort“
mit der Hoffnung, dass dann irgendwie alles gut, richtig, stimmig ist
die Annahme, dass es das jetzt nicht ist, verdeckt die Perfektion
die Soheit und Allesheit dessen, was gerade erscheint.
Doch auch das ist nichts anderes als Leben
das mit sich selbst Verstecken spielt
nicht mal das; das genau so ist
warum denn auch nicht?
Alles ist das eine Lebensspiel, es gibt nichts „anderes“
es ist der eine Stoff, aus dem dieser Traum ist
dieselbe eine Energie
dieselbe „Ebene“, dieselbe „Warte“
dasselbe Nichts, das als Alles erscheint.
Das, was geschieht, hat es nicht nötig, gekannt, verstanden
akzeptiert, zurückgewiesen oder gar transzendiert zu werden
von wem auch, denn der, der das angeblich tun könnte, ist auch das.
Es ist ein bisschen wie der Igel in der Fabel
der stets schon vor dem Hasen am Ziel ist
Leben ist einfach immer schon der Fall
man könnte es auch Liebe nennen.
Sonntag, 30. Juni 2019
Only love
I’ve been alone with you inside my mind
And in my dreams
...
Hello
Is it me you’re looking for?
I can see it in your eyes
I can see it in your smile
You’re all I’ve ever wanted
And my arms are open wide
’Cause you know just what to say
And you know just what to do
And I want to tell you so much
I love you
(Lionel Richie, „Hello“)
I woke up this morning with this song playing in my head. Oh my God, how cheesy it sounds ... But/and it can be listened to in another way: Is this really an overly romantic love song? Or maybe more? Or less?
Suggestion of the day: Life is the lover; that which everyone is looking for, that which is saying hello all the time, to itself :). You are the real love, like everything else. Well, if it’s real, I don’t know. Not really real, more like a dream. The dream is the love story, woven out of nothing, written and directed by no one. Love is just what’s appearing, always this and always home, in/as everything that arises. Funnily and beautifully, the album title is „Coming Home“. Well, rather being home all the time, not having left it ever, without knowing what home is. How could anything be known? By whom? And how lovely, pure and free is that?
💚💛💜💙
Mittwoch, 26. Juni 2019
Erfrischend
💧
Montag, 24. Juni 2019
Mittwoch, 13. März 2019
Ohne mich?
wenn ich nicht dabei bin.
In zwei Lesarten:
Das Leben ist einfach und
das Leben ist einfach
(und ist nicht – es erschafft und zerstört sich mit jedem Atemzug).
Bin ich scheinbar da, komplizieren sich die Dinge
verengen sich bis zur (gedanklichen) Unerträglichkeit
und jede Kosmetik ist letztlich zum Scheitern verurteilt.
Und doch ist da kein echter Unterschied
Ich und Ichlosigkeit sind eins
sind das Leben in Aktion
das Eine als Zwei
nur das ist.
Gott schuf die Welt
und er sah, dass es gut war.
Das Leben erschafft sich stets neu
und es ist (nicht).
Wie sollte es auch anders sein?
Montag, 11. Februar 2019
Alles ist rund
(Kalle Harberg in einem Text über Kyoto in der Zeitschrift MERIAN Japan)
😄
That’s it! Kein wirklicher Unterschied. Keine Erleuchtung und keine Verwirrung. Da ist einfach das, was auf der Bildfläche erscheint, sei es rund oder eckig oder wie auch immer eingefasst. Einzig die Annahme eines Rahmens oder einer bestimmten Rahmenform ist, was dieses „Erkennen“ zu verhindern scheint. Wenn die Vorstellung von Erleuchtung verschwindet, verstellt sie scheinbar nicht länger den Weg – übrig bleibt „Erleuchtung“ oder Freiheit. Einfach das, was eben erscheint, längst frei, längst „erleuchtet“, immer im „Spotlight“. So oder so, es ist alles, und alles ist es – das eine Lebensspiel.
Dienstag, 18. Dezember 2018
Leben ❤
den es fehlerfrei zu absolvieren gilt
ich bin keine Linie, der zu folgen wäre
um anzukommen bei so etwas wie einem Ziel
bin auch kein Kreis der ewigen Wiederkehr
ich bin einfach der Fall
der freie Fall.
.
.
.
Ich bin das Leben und der Tod und alles und nichts
ein offenes Geheimnis, ein pures Geschehen
alles inklusive
wow.



