I just can’t get enough of the plays of shadow and light in my place.
They’re always different, always new.
They never cease to amaze me, no matter how I feel.
Schauen und staunen ~ mit Stift und Kamera sehen ~ in das Spiel des Lebens hinein, aus ihm heraus, aus ihm herein ~ Worte, Bilder geschehen ~ mal ernst, mal leicht ~ Momentaufnahmen, die erzählen ~ von Schönem, Wunderlichem, Flüchtigem.
Seiten
Dienstag, 28. Juni 2022
Another one
Montag, 23. Mai 2022
The landscape of my lunch
| Sometimes I feel like spending the rest of my life just watching the forms and the colors, the patterns and the structures in the world. |
Montag, 21. März 2022
Mittwoch, 16. März 2022
Mittwoch, 9. März 2022
Sonntag, 30. Januar 2022
Loslassen
Wie schön, wie okay, wie frei, wie einfach-so-seiend es ist, nicht immer loslassen zu können oder zu müssen. Heute bekam ich eine Bestellung über ein gebrauchtes Buch, es ist die dritte innerhalb weniger Monate, bei der ich feststelle, dass ich das Buch doch nicht hergeben kann. Die erste Bestellung habe ich storniert mit der kleinen Notlüge, ich hätte das Buch nicht mehr. Bei der zweiten habe ich ganz ehrlich geschrieben, dass und warum ich ihm das Buch leider nicht verkaufen kann (und eine sehr nette und verständnisvolle Antwort bekommen; wie schön, dass sich so diese kleine Begegnung ergab). Jetzt werde ich der Bestellung nachkommen, aber mir das Buch wieder zulegen. Putzig, wie es gehen kann ... Aber was soll ich machen, ich brauche diese Bücher, ich mag sie hierhaben. Eins passt farblich zu gut in mein Bad, ein anderes entführt mich in wunderschöne Buchhandlungen in Europa (was für ein Geschenk in der aktuellen Zeit), und das dritte heißt Hurry up and wait, hat einen zitronengelben Leineneinband mit einer farbenfrohen aufgeklebten Zeichnung und eingelassenen Buchstaben, über die es sich so schön mit dem Finger fahren lässt, und stand bis eben dekorativ (und wahrscheinlich auch symbolisch und prophezeiend) auf einem schwarzen Stuhl in meinem Wohnzimmer. Nein, es geht nicht, sie müssen alle bleiben.
“When I was a kid my father would say if you get lost, don’t look for me. Stay there. Stay there and I will find you.”
“I didn’t even know I was waiting. I thought I was just here.”
“Tell me exactly why I should go. I mean, stay. Tell me that.”
(Maira Kalman & Daniel Handler, Hurry up and wait)
Sonntag, 21. November 2021
Die Schönheit des Denkens
Ich bin so viel im Kopf in letzter Zeit, und dann verengt und verkompliziert sich vieles unnötig. Okay. So ist es dann, und es wird sich wieder wandeln, ganz von selbst. Es wäre schon zu viel, zu denken, damit irgendetwas „machen“ zu müssen. Heute kam mir dazu die Geschichte von dem Tausendfüßler und dem Frosch in den Sinn: Treffen sich ein Tausendfüßler und ein Frosch. Als der Frosch all die Füße des Tausendfüßlers sieht, ist er schwer beeindruckt und fragt, wie um alles in der Welt es dieser denn schafft, mit so vielen Beinen zu laufen. „Hmm“, entgegnet der Tausendfüßler, „darüber habe ich noch nie nachgedacht“. Das Ende und die Moral von der Geschicht ist, dass er anfängt, darüber nachzudenken und daraufhin nicht mehr laufen kann. Das arme Denken wird dabei ziemlich rigoros beiseitegewischt, irgendwie zu recht, aber irgendwie auch nicht.
Denn vielleicht liegt die Kunst darin, über Dinge, sich selbst, das Leben nachzudenken, so viel man will, wenn einem das Freude macht, wenn das interessant gefunden wird. Es geschieht dann in einem fragenden, sich wundernden, faszinierten, neugierigen, offenen Sinne, wie ein erstauntes „Oh, sieh mal an ...“, ohne dass es ein Hindernis für den intuitiven, natürlichen Fluss der Dinge wäre, vielmehr ein harmonischer Tanz zwischen Herz und Kopf, Intuition und Intellekt, ohne zwischen ihnen allzu sehr zu unterscheiden. Dann ist das Denken etwas Bereicherndes, etwas, was einen den natürlichen Fluss noch mehr genießen lässt, was ihm eine weitere Dimension hinzufügt, ihn speist und dabei schöpferisch ist. Wenngleich es manchmal auch einfach schön, wichtig, wertvoll, „angemessen“ ist, den Intellekt komplett beiseitezulassen. Was auch immer gefällt, wie auch immer es sich jeweils abspielt … Wenn das Denken aber an Bord ist, „sollte“ es idealerweise freudvoll, leichtfüßig, geschmeidig und konstruktiv sein, nicht trocken, neurotisch, blasiert, rigide, widerständig, rechthaberisch oder zer- und verzweifelnd. Dann sind die Dinge ganz wunderbar komplex, ohne kompliziert zu sein, dann kommt alles ins Schweben, ist bezaubernd bunt und facettenreich, ohne zu überfordern und ohne den ernsthaften Anspruch, verstehen und einordnen zu müssen. Dann lebt man im erfrischend-freien und zugeneigten Sowohl-als-auch, in einer beglückenden Allesheit statt in den engen Gängen von Entweder-oder, Richtig und Falsch. Oh, wie ich das liebe. ❤
Donnerstag, 18. November 2021
Sonntag, 3. Oktober 2021
A nice little kick in the ass
... and I think I like it :).
“... the mediocracy that you put up with. It’s stunning how much of what you really want you are denying yourself the having. Oh, and then you justify, ‘Well, I want to be spiritual, I don’t want to be materialistic.’ And we say then you should have stayed where we are, where nothing manifests [non-physical]. But you are here, you’re here for manifestation. Manifestation is the most spiritual, perfect part of the creative process.” (Abraham-Hicks, Life Is Meant to Be Like Vacation Everday)
Donnerstag, 23. September 2021
♪
„Schau, eins ist wichtig,
mein kleiner Liebling:
Wenn du überhaupt etwas tust,
probier’s mal mit Gemütlichkeit ...“
„Oh, Mann, es lebe das Leben!“
🌞
Samstag, 18. September 2021
Division of labor
Oh, how lovely it is when the different energies are dancing with each other, in harmony. The inner man identifies a need, preference or desire and says, “This way, folks!” He stands firm, determined, keeps his eye on the target, doesn’t deviate, doesn’t give in to the “enemies,” that is, doubts, worries, compromises and any kind of negativity, anything that negates the goal, the good. At the same time he is honorable like a knight towards everyone and everything; that’s the only and the best authority he has and needs. Then the inner woman chimes in, calm and positive, that is, affirming the good, approving of the goal, saying, “How lovely, I’m now going to receive the impulses that pave us the way, an easy, comfortable, satisfying, joyful way. No force and no struggle are necessary. I gestate the seed for us until the fruit is ripe and can be picked. I let you know, beloved man, when there is something to do for you.” And then, of course, the inner child that goes: “Hurray, that’s amazing, I’m looking forward already! Let’s have fun along the way. And let’s enjoy it big time when it’s born!” And so it goes, on and on and on … The man is always looking out for more to “conquer,” for new things, ideas, experiences, explorations and improvements; he’s curious, courageous and strong. The woman is gentle and receptive for the best way to get there, she’s trustful and loyal, supporting the goals wholeheartedly. And the sweet little child is eager to play and enjoy. How wonderful! I love this family. Please take over, inside of me. ❤
Montag, 9. August 2021
Dienstag, 27. Juli 2021
Hurray
Today is
my 40th birthday.
A number, a phenomenon,
an opportunity to let pass by.
Or to use for all kinds of reflections
or even a nice little mid-life crisis. Or ...
for a nice little lighthearted hurray in this spirit:
“We’re not gonna say that you’re gonna accomplish
a lot, because that’s not the point.
We’re gonna say you gonna have a
really, really good time.”
(Abraham-Hicks)
Oh, yes, I like,
so much ...
👄
Perlenschnurleben ... .. . . . . .. .. ... . . . . ... . .. .... . . .. ... . . . . .
„Die schönsten, angenehmsten Tage sind nicht die,
an denen großartige, aufregende Dinge
passieren, sondern die mit den ein-
fachen, netten Augenblicken,
die sich aneinanderreihen
wie Perlen auf einer
Schnur.“
(Lucy Maud Montgomery,
entdeckt im Büchlein
Niksen*)
*Niksen (niederländ.): Nichtstun
Ich liebe es, eine Nikserin zu sein,
eine Nikse, eine Nixe
:)))).
Dienstag, 1. Juni 2021
Never-ending
“I don’t have to finish and deliver it.
I can play with it forever.”
(the writer Olivia Laing
about how gardening complements her writing,
in a portrait about her house and garden)
Boom, straight to my heart ...
I feel it’s true for my whole life.
Love it so much.
💙




