Schauen und staunen ~ mit Stift und Kamera sehen ~ in das Spiel des Lebens hinein, aus ihm heraus, aus ihm herein ~ Worte, Bilder geschehen ~ mal ernst, mal leicht ~ Momentaufnahmen, die erzählen ~ von Schönem, Wunderlichem, Flüchtigem.
Seiten
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Samstag, 26. September 2020
Gewänder des Lebens
Pausenloser Regen. Grau. Dunkel.
Trägheit. Schwermut. Nachdenklichkeit.
Und ich möchte es keinen Deut anders haben.
Alles hat seinen Platz, schon längst
ob ich dafür bin oder dagegen.
Jetzt lese ich etwas Fröhliches
muss lachen und mag das genauso.
Wo ist der Unterschied?
Ist da wirklich einer?
Montag, 21. September 2020
Liebe lassen
„Amore = distanza“ (auf einem Schild in der „L’Osteria“ zu Corona-Zeiten)
Ti amo, distanza, nicht nur in Corona-Zeiten.
Montag, 7. September 2020
Transformation
What beauty there is in the process of dying. When I picked this perennial pea to put it in a vase at home, the pink petals immediately transformed into an amazing green-greyish color. Then the color left, leaving only traces of pink and purple and blue.
Donnerstag, 3. September 2020
Classic Blue 2020
Now I want to have this blue tea :).
Thank you, new era. You are so
wonderful, in many ways.
춮
Dienstag, 1. September 2020
Leave it at that
pentagons don’t tesselate
that title, by the way, will be the name of my band if i ever form one. we tried to fit these okra slices into a pattern like a honeycomb or a soccer ball, but discovered, and later confirmed online, that pentagons don’t fit together like that. they don’t tesselate. on the other hand, just look at them. little pockets of lacework. who cares if they don’t tesselate. just let them be their beautiful selves.
okra
(Text below a picture of okra slices, on today’s www.stillblog.net)
Oh, yeah. Either way, one fits, into the pattern of life.
Sonntag, 30. August 2020
Warum?
Autsch, oje, ganz schlecht. Falsche Frage. Komm da lieber weg, aus diesem Sumpfgebiet. Andererseits: Ist doch eigentlich ganz schön da, ziemlich interessant sogar, ein wunderschönes Wunderland. Ein wenig müßig vielleicht, aber genau darin liegt ja der Reiz. Also, packen wir es an. Nein: Mäandern wir ein bisschen dort umher. Nicht übertrieben lang oder tief oder ambitioniert, einfach nur mal gucken.
Also: Braucht es eine Antwort auf solche Fragen? Gibt es überhaupt eine? Wenn ja, musst du Gott beziehungsweise das Leben fragen – und das gibt dir wohl die Antwort, die du dir selbst gibst, denn es ist ja du. Die kleinmachenden und verstörenden Optionen mal beiseitegelassen (warum sollte man sich die antun?), bleibt zum Beispiel so etwas übrig wie: Du und alles ist, wie es ist, weil ich – Gott, das Leben – mich so ausdrücken will. Es ist mein Spiel. Siehst du nicht die Schönheit darin? Oder: Es ist so, weil es eben so ist. Ich habe selbst keine Ahnung und es auch nicht nötig, eine Antwort zu geben oder überhaupt diese ominöse Warum-Frage zu stellen. Genieß die Sache doch einfach, wenn du kannst. Oder: Es ist kompliziert. Zu kompliziert, um es zu verstehen. Also versuch es lieber erst gar nicht. Keine peinlichen Fragen, bitte. Oder: Sieh doch, es ist so einfach. Was gibt es da zu fragen? Oder: Du erschaffst das doch alles. Du bist Geschöpf und Schöpfer, kapierst du es nicht? Also, ein bisschen mehr Fantasie, bitte! Denk dir deine eigene Antwort aus, bring eine neue Story in die Welt! Ran ans Werk, mein fleißiges Bienchen. Und schließlich, der Champion der Antwortmöglichkeiten: ... (Schweigen).
Nun denn, du hast die Wahl. Beziehungsweise das Leben hat die Wahl – zu erscheinen, wie es erscheint; zu fragen, zu antworten (was auch immer dabei herauskommt) oder sich vornehm, genüsslich zurückzuhalten. Wundersam in sich selbst verstrickt und dabei wunderbar gelöst.
In der „Zwischenzeit“, zum Zeitvertreib, vielleicht ein kleines Buch? „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ von Axel Hacke und Michael Sowa. Darauf wollte ich, glaube ich, schon seit Jahren mal verlinken. Nicht, dass das Buch das nötig hätte, aber trotzdem. Ich mag es.
Freitag, 21. August 2020
Augustmoment
Die Befriedigung, die darin liegt, an einem heißen Tag in einem leicht abgedunkelten, womöglich klimatisierten Raum zu sein und dem Sommer nur durchs Fenster zuzusehen. Kein Drang, rauszugehen, nur ruhiges Tun oder Nichtstun, vor stillem Hintergrund, vielleicht ein bisschen leise Musik zur Untermalung. Keine Sonnenstrahlen auf der Haut, kein Schwitzen, kein Eis, keine Limo, keine halbnackten Mitmenschen. In dieser Wonne vom Herbst träumen, Vorfreude fühlen und spüren, wie es warm – oder eher angenehm kühl – ums Herz wird. Ich liebe alle Jahreszeiten, ich liebe es, wenn sie kommen, wenn sie da sind, und wenn sie wieder gehen.
Mittwoch, 12. August 2020
Kinderliebe
„Wo wohnst du?“ – „Zuhause.“
„Oh, wie siehst du denn aus?“ (nachdem ihre Sachen nass geworden sind und sie ein neues Kleid trägt) – „So.“
„Was isst du denn da?“ – „Das hier.“
(meine Nichte, 2 Jahre alt)
Ja, offensichtlich, du Herz. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?
😄 💛 🌞
Montag, 27. Juli 2020
Happy Birthday
Cheers!
✨ 🎇
Mittwoch, 1. Juli 2020
Life is love
conquer your fears
reach for your power
come into the present
be aware, feel, just observe
Oh, how lovely are these games
maybe they’re the most amazing ones
And meanwhile what you are looking for
is staring you in the eye, right in front of you
you are it already, your closed heart is it already
your fears, your weaknesses, your failures, your woes
your unawareness, your drifting away in thoughts, ...
Love doesn’t need to be discovered, not really
for it is blindly everything.
Mittwoch, 17. Juni 2020
The prize of being alone
Montag, 6. April 2020
Sonntag, 22. März 2020
Lebensfreude
(Emily Dickinson)
… und alle anderen Freiheiten und Freuden
kommen auch zurück, neu und frisch und vervielfältigt!
Sie sind gerade am Reifen, wie der Frühling:
Manches blüht und summt und singt schon,
anderes steht als Knospen in den Startlöchern,
und wieder anderes ist noch unsichtbar,
wie die Früchte, die zu ihrer Zeit geerntet werden können.
Alles ist gut, trotz allem, in allem, als alles.
Alles ist das eine Leben, die eine
Wirk-lichkeit.
❤