~Go to the Limits of Your Longing
God speaks to each of us as he makes us,
then walks with us silently out of the night.
These are the words we dimly hear:
You, sent out beyond your recall,
go to the limits of your longing.
Embody me.
Flare up like a flame
and make big shadows I can move in.
Let everything happen to you: beauty and terror.
Just keep going. No feeling is final.
Don’t let yourself lose me.
Nearby is the country they call life.
You will know it by its seriousness.
Give me your hand.
(Rainer Maria Rilke, Übersetzung von Joanna Macy und Anita Barrows, gefunden bei Elaine Aron)
Schauen und staunen ~ mit Stift und Kamera sehen ~ in das Spiel des Lebens hinein, aus ihm heraus, aus ihm herein ~ Worte, Bilder geschehen ~ mal ernst, mal leicht ~ Momentaufnahmen, die erzählen ~ von Schönem, Wunderlichem, Flüchtigem.
Seiten
Donnerstag, 12. März 2015
Samstag, 21. Februar 2015
Donnerstag, 19. Februar 2015
Mittwoch, 18. Februar 2015
Keine Worte sagen alles
Mein schönstes Gedicht?
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.
(Mascha Kaléko)
Ich schrieb es nicht.
Aus tiefsten Tiefen stieg es.
Ich schwieg es.
(Mascha Kaléko)
Ein Hauch von Nichts
Das Leben, ein Spiel aus Farben und Formen
ein buntes, ein schönes
ein einfach seiendes, geschehendes
darin fließen, fliegen, tanzen
mich auflösen und wandeln
bin selbst nur Farbe und Form
und nehme neue Farben, neue Formen an
wieder und wieder
mehr bin ich nicht, wie schön
bin bloß ein Hauch im Wind
der Ewigkeit.
ein buntes, ein schönes
ein einfach seiendes, geschehendes
darin fließen, fliegen, tanzen
mich auflösen und wandeln
bin selbst nur Farbe und Form
und nehme neue Farben, neue Formen an
wieder und wieder
mehr bin ich nicht, wie schön
bin bloß ein Hauch im Wind
der Ewigkeit.
Freitag, 13. Februar 2015
Schöner Tag, schönes Leben
shoppen
Fotos machen
es macht nicht glücklich
aber so viel Spaß :).
| In der "Mundlandung" in Erfurt ~ www.mundlandung.de |
| Auf der Mauer, auf der Lauer... Draußen im "Klara Grün" ~ www.facebook.com/klara.gruen.erfurt |
Montag, 9. Februar 2015
Return of the light
Wintersonne
leuchte den Abend ein
und erhelle mein Herz
mach' es federleicht
wie Wolkennetze, die schweben
im blauen Meer.
leuchte den Abend ein
und erhelle mein Herz
mach' es federleicht
wie Wolkennetze, die schweben
im blauen Meer.
Sonntag, 1. Februar 2015
Leben im Moment
Dear child, so wise
oh, teach me how to live...
Bonn.
Auf einer Trauerfeier. Ein Vater unterhält sich mit seiner etwa 4-jährigen Tochter.
Tochter: “Papa, musst du auch sterben?”
Vater: “Ja, wir müssen alle einmal sterben.”
Die Tochter fängt an zu weinen, hört aber nach wenigen Sekunden wieder auf und sagt fröhlich:
„So, ich hol mir jetzt ein Würstchen und dann wein ich weiter!”
Gefunden auf belauscht.de :)
oh, teach me how to live...
Bonn.
Auf einer Trauerfeier. Ein Vater unterhält sich mit seiner etwa 4-jährigen Tochter.
Tochter: “Papa, musst du auch sterben?”
Vater: “Ja, wir müssen alle einmal sterben.”
Die Tochter fängt an zu weinen, hört aber nach wenigen Sekunden wieder auf und sagt fröhlich:
„So, ich hol mir jetzt ein Würstchen und dann wein ich weiter!”
Gefunden auf belauscht.de :)
Samstag, 31. Januar 2015
Freitag, 30. Januar 2015
Dem Winter trotzen
Vor meinem Fenster ein zartes Pflänzchen
mutig wagt es sich hervor
und kündigt bei Schnee und Minusgraden den Frühling an
Oh, dich zu sehen und mich zu freuen
dafür lohnt sich's schon zu leben.
mutig wagt es sich hervor
und kündigt bei Schnee und Minusgraden den Frühling an
Oh, dich zu sehen und mich zu freuen
dafür lohnt sich's schon zu leben.
Montag, 26. Januar 2015
Einfach nur sein
Ich lasse einen Bogen Papier zu Boden taumeln.
Ich lasse die Löwenzahnstauden ungestört wachsen
und Samen bilden,
ich lasse die Morgenluft ins Zimmer dringen.
Nichts ist zu tun.
Nichts ist zu verstehen.
(Christian Lehnert)
Sonntags gefunden und so berührt gewesen... Welch Zauber, überall!
Ich lasse die Löwenzahnstauden ungestört wachsen
und Samen bilden,
ich lasse die Morgenluft ins Zimmer dringen.
Nichts ist zu tun.
Nichts ist zu verstehen.
(Christian Lehnert)
Sonntags gefunden und so berührt gewesen... Welch Zauber, überall!
Samstag, 24. Januar 2015
Montag, 19. Januar 2015
Lichtwärts
Winter
fast schienst du schon vergangen
und bist nun zurückgekehrt
mit zartweißem Hauch und Zauber
und doch steht ein Licht am Himmel
liegt ein Duft in der Luft
der anders ist
und die Vögel singen
Konzerte von etwas Neuem
das schon wartet am Horizont.
Die Vogelrufe fangen an zu rühmen.
Und sind im Recht. Wir hören lange hin.
(Wir hinter Masken, ach, und in Kostümen!)
Was rufen sie? Ein wenig Eigensinn,
ein wenig Wehmut und sehr viel Versprechen,
das an der halbverschlossnen Zukunft feilt.
Und zwischendurch in unserm Horchen heilt
das schöne Schweigen, das sie brechen.
(Rainer Maria Rilke)
fast schienst du schon vergangen
und bist nun zurückgekehrt
mit zartweißem Hauch und Zauber
und doch steht ein Licht am Himmel
liegt ein Duft in der Luft
der anders ist
und die Vögel singen
Konzerte von etwas Neuem
das schon wartet am Horizont.
Die Vogelrufe fangen an zu rühmen.
Und sind im Recht. Wir hören lange hin.
(Wir hinter Masken, ach, und in Kostümen!)
Was rufen sie? Ein wenig Eigensinn,
ein wenig Wehmut und sehr viel Versprechen,
das an der halbverschlossnen Zukunft feilt.
Und zwischendurch in unserm Horchen heilt
das schöne Schweigen, das sie brechen.
(Rainer Maria Rilke)
Hin(ein)sehen
Ja, ich weiß
da ist im Grunde niemand
der mich lieben könnte
nur ich, alles ich
und in mir das ganze Leben
Und dennoch
gesehen werden möcht ich
in allen Facetten meines Mensch-Seins
auch wenn ich die doch selbst nicht kenne
und sie wechseln, jeden Moment
ich bin so vieles und doch so wenig
und auch alles andere
ahnungslos schaue ich dem zu
und fühle
jeder von uns ist alle Menschen
mal nah und vertraut und warm
dann wieder fremd und fern, cool und kühl
für immer ein Mysterium
Verstehen will ich's nicht
doch hinsehen, mit den Augen des Herzens
staunen und lieben, mich und den vermeintlich anderen
immer wieder.
da ist im Grunde niemand
der mich lieben könnte
nur ich, alles ich
und in mir das ganze Leben
Und dennoch
gesehen werden möcht ich
in allen Facetten meines Mensch-Seins
auch wenn ich die doch selbst nicht kenne
und sie wechseln, jeden Moment
ich bin so vieles und doch so wenig
und auch alles andere
ahnungslos schaue ich dem zu
und fühle
jeder von uns ist alle Menschen
mal nah und vertraut und warm
dann wieder fremd und fern, cool und kühl
für immer ein Mysterium
Verstehen will ich's nicht
doch hinsehen, mit den Augen des Herzens
staunen und lieben, mich und den vermeintlich anderen
immer wieder.
Samstag, 13. Dezember 2014
Fragen, leben, sterben
"Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen und versuchen, die Fragen selber liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein."
(Rainer Maria Rilke, Briefe an einen jungen Dichter, 1903)
Die Fragen leben
und in die Antworten hineinwachsen
alle Ängste leben
und in die Freiheit, in die Liebe hineinsterben
Let go
and be born again...
(Rainer Maria Rilke, Briefe an einen jungen Dichter, 1903)
Die Fragen leben
und in die Antworten hineinwachsen
alle Ängste leben
und in die Freiheit, in die Liebe hineinsterben
Let go
and be born again...
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