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Dienstag, 30. August 2016

Kontraste

30. August 2016. 
Der Sommer ist noch und der Herbst schon da. Die marode Wand lässt die neue Tür erstrahlen. Diese Gleichzeitigkeit fühlt sich wundersam, wunderschön an.


Sonntag, 28. August 2016

Samstag, 27. August 2016

Endlich: Der Schlüssel zur Freiheit

... oder, mit Dieter Nuhr:

Dies ist der Schlüssel zu allem.
Leider kommt man nur von außen hinein damit.
Da ‚alles‘ aber auch den Schlüssel umfasst,
muss man feststellen: Der Schlüssel ist überflüssig,
wir sind ja schon drinnen.“
(Dieter Nuhr, Der ultimative Ratgeber für alles)

Wegbeschreibung in die Freiheit

Du gehst geradeaus und dann den ganzen Weg zurück. Dann biegst du links ab und läufst so lange, wie du denkst. Folge dem weißen Kaninchen oder auch nicht. Am Ziel stehen überall Schilder, es sind sehr viele. In welche Richtung du gehst, ist egal, es gibt keine Sackgassen, aber viele kleine, verwinkelte Seitenstraßen. Sehr hübsch dort. Dreh dich unterwegs immer mal mit geschlossenen Augen im Kreis und schau, was geschieht. Geh dann einfach weiter. Sobald ein Vogel ruft, die Glocke dreimal schlägt oder nichts davon passiert, kehrst du um und läufst zurück zu der Stelle, an der du irgendwann einmal links abgebogen bist. Du musst zum Ausgangspunkt zurück und von vorn anfangen. Geh jetzt nach rechts, da warst du noch nicht. Wenn du blaue Socken trägst, laufe drei Kilometer weit; wenn sie grau sind, lieber zehn. Sind deine Strümpfe durchgelaufen oder bist du barfuß, dann gib jetzt auf. Setz dich hin und schau.

Welcher Weg – ?


Sonntag, 21. August 2016

Bittersüß

Ich mag es
ein Streichholz an einer Flamme anzuzünden
es zischt so schön

Oder dann, später
den Augenblick zu erleben
wenn die Kerze erlischt
vielleicht ein letztes Zischen hören
den Rauch aufsteigen und
langsam verschwinden sehen.

Mittwoch, 17. August 2016

Musik

Gegossene Blumen
das Wasser läuft über
und plätschert auf den Boden.

Samstag, 13. August 2016

Samstag, 23. Juli 2016

Irrtum oder Panama

Der kleine Bär und der kleine Tiger von Janosch

„Wenn man den Weg nicht weiß“,
sagte der kleine Bär,
„braucht man einen Wegweiser.“
Deshalb baute er aus der Kiste einen Wegweiser.

(Janosch, „Oh, wie schön ist Panama“)



Ich dachte einmal
es gäbe so etwas wie Wahrheit
dachte ich.


Ich dachte einmal
es gäbe so etwas wie Freiheit

irgendwie, irgendwo

Sah Wegweiser
wo keine waren
weil niemand sie braucht

Ich dachte einmal
dass nach etwas zu suchen sich lohne

und es etwas zu finden gäbe

Dass Antworten erschienen
wenn man die Fragen

richtig stellte

Nun zeigt sich
das war ein Irrtum
doch auch das ist nicht wahr

Es bleibt
nichts und wieder nichts

kurzum, alles

Das Leben
so, wie es ist
längst wahr und längst frei.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Die philosophische Meerjungfrau und ihre Verwandlungen




Buchkinder-Kartenmotiv von Mona (6 Jahre)
<3

 Mehr zauberhafte Kinderbeobachtungen gibt es hier...

Dienstag, 12. Juli 2016

Samstag, 9. Juli 2016

Niemandsland

„Ich schreibe, weil ich allein bin und allein durch die Welt ziehe. 
Niemand wird wissen, was ich erlebt habe, 
und erstaunlicherweise weiß ich es selbst nicht.“
 
(Natalie Goldberg, Schreiben in Cafés)

Freitag, 8. Juli 2016

Wörtlich

Es ist nichts
sagte sie
und meinte es auch so.

Tragisch?

Sich verständlich machen
verstehen
im Großen und Ganzen unmöglich.

Furchtbar schön

Beständiges Klammern an Seifenblasen
geben doch weder Halt noch Hoffnung
welch Fluch, welch Segen.

Dienstag, 5. Juli 2016